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Income-Barometer: Hoher Sicherheitsfokus behindert Ertragschancen


15.08.2018 - 13:54:21 Uhr
J.P. Morgan Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mehr als drei Viertel der Deutschen schätzen sich bei der Geldanlage als wenig risikofreudig ein: Laut aktuellem Income-Barometer hält sich mit 49 Prozent rund jeder zweite Befragte für "sehr sicherheitsorientiert" und möchte sein Kapital lieber erhalten als es zu vermehren, so die Experten von J.P. Morgan Asset Management.

Weitere 27 Prozent würden sich als "eher sicherheitsorientiert" ansehen, das heiße sie seien mit geringeren Erträgen zufrieden, solange das Ersparte nicht zu vielen Schwankungen ausgesetzt sei. Doch das sei laut Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management, eine Milchmädchenrechnung: "Die Angst vor Marktschwankungen ist so groß, dass viele Deutsche lieber auf Rendite verzichten, als auf die Chancen der Kapitalmarkterträge zu setzen. Doch auch wenn diese zugegebenermaßen ein höheres Risiko aufweisen, heben sich die Marktschwankungen ja gerade über die längeren Anlagezeiträume hinweg auf, wie Zeitreihen belegen. Und im anhaltenden Niedrigzinsumfeld findet der Kapitalerhalt der vermeintlich sichereren Sparanlagen auch nur auf dem Papier statt. Wenn die Inflation wie derzeit höher ist als die Zinsen, verliert das Ersparte real an Wert", so Bergweiler.


Diese Tatsache habe zumindest ein kleiner Teil der Deutschen auch bereits verinnerlicht und zeige sich etwas risikofreudiger: So würden sich laut Income-Barometer 2018 rund 7 Prozent der Befragten zutrauen, geringe Schwankungen auszuhalten, wenn die Geldanlagen dafür etwas mehr Ertrag bringen würden. Und zwei Prozent würden sagen, sie könnten auch größere Schwankungen gut aushalten, würden dafür aber auch eine höhere Rendite erwarten.

Dass das Thema Geldanlage für einen Teil der Deutschen nach wie vor nicht auf der Agenda sei, zeige auch, dass mit 15 Prozent der Befragten jeder Siebte seine Risikobereitschaft nicht benennen könne. Christoph Bergweiler betone, dass wer die Augen vor dem aktuellen Niedrigzinsumfeld verschließe, Gefahr laufe, die Anlageziele nicht zu erreichen: "Mit einem Zins von 6 Prozent verdoppelt sich eine Anlage in 12 Jahren, bei 4 Prozent sind es 18 Jahre, bei 2 Prozent 36 Jahre. Ein Zinssatz von 0,5 Prozent erfordert dagegen stolze 144 Jahre - und im aktuellen Zinsumfeld erwirtschaften viele Sparprodukte noch weniger. Wer also ein bisschen mehr Risiko in Kauf nimmt, eröffnet sich die Chance, sein Anlageziel in einem realistischen Zeitrahmen zu erreichen."

Bergweiler betone, dass mit flexiblen Mischfonds, die es in ertragsorientierten und konservativen Ausprägungen gebe, auch weniger risikofreudige Anleger eine breit gestreute und somit weniger schwankungsanfällige Lösung finden würden. "Da sich Sparen allein bei den anhaltend niedrigen Zinsen nicht mehr rechnet, sind Investmentfonds auch für Anlageeinsteiger eine echte Alternative", so Christoph Bergweilers Fazit. (15.08.2018/fc/a/m)





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