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Metallpreise verlieren Unterstützung der spekulativen Finanzanleger


13.09.2017 - 15:34:26 Uhr
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Bei den Metallpreisen geht es derzeit hin und her, so die Analysten der Commerzbank.

Heute Morgen würden wieder die negativen Vorzeichen überwiegen. Mittlerweile würden sich offenbar einige spekulative Finanzinvestoren aus den Metallen zurückziehen. Gemäß LME-Statistik seien schon in der letzten Woche die Netto-Long-Positionen bei Kupfer, Aluminium, Zink und Blei deutlich reduziert worden. Es habe den Anschein, die Metallpreise würden nachgeben, kaum dass sie die Unterstützung der spekulativen Finanzanleger verlieren würden. Dies zeige, dass sich die Preise von den Fundamentaldaten abgekoppelt hätten und der Preisanstieg übertrieben gewesen sei. Das Korrekturpotenzial sei nach Erachten der Analysten groß, denn die Preise würden sich nach wie vor auf hohen Niveaus bewegen. Kupfer koste gut 6.600 USD je Tonne.

Aufgrund der in den letzten Monaten stark gestiegenen Preise würden in den Minenunternehmen anscheinend wieder größere Investitionen geplant. Laut Angaben des Verbands der chilenischen Minenproduzenten, Sonami, nehme die Aktivität zur Erschließung neuer Projekte zu. So würden derzeit unter anderem Umweltgenehmigungen beantragt und Machbarkeitsstudien durchgeführt. Ein Beispiel hierfür sei BHP Billiton, das weltweit größte Minenunternehmen. Dieses habe Mitte August die Expansion der "Spence"-Kupfermine in Chile angestoßen, die das Unternehmen eigenen Angaben zufolge rund 2,5 Mrd. USD kosten werde. Bis aus den neuen Projekten Angebot an den Markt komme, würden aber noch einige Jahre vergehen. (13.09.2017/fc/a/m)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:





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