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Gold und Platin steigen auf 4-Monatshochs - Platin holt gegenüber Palladium deutlich auf


12.01.2018 - 14:29:24 Uhr
Commerzbank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Gold (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) steigt zum Wochenausklang auf ein neues 4-Monatshoch von 1.330 USD je Feinunze und wird dabei vom EUR-USD-Wechselkurs angetrieben, so die Analysten der Commerzbank.

Der US-Dollar werte seit gestern Mittag ab bzw. der Euro deutlich auf, nachdem die EZB angedeutet habe, dass sie ihre Kommunikation schon bald ändern könnte. Aus dem Protokoll der Dezember-Sitzung gehe hervor, dass die EZB auf ihre Ankündigung verzichten könnte, die Anleihekäufe so lange fortzusetzen, bis der EZB-Rat einen nachhaltigen Aufwärtstrend bei der Inflation feststelle. Dies würde ihr ermöglichen, das Anleihekaufprogramm zu beenden, bevor die Inflation hinreichend gestiegen sei. Dies habe im Markt zu Zinserhöhungserwartungen geführt. Die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt im Dezember 2018 sei deutlich über 50% gesprungen.

Platin (ISIN: XC0009665545, WKN: XPTUSD) steige ebenfalls auf ein 4-Monatshoch von rund 995 USD je Feinunze. Seit Jahresbeginn habe Platin gegenüber Palladium (ISIN: XC0009665529, WKN: XPDUSD) deutlich aufgeholt. Gestern sei die Preisdifferenz zwischen diesen beiden Edelmetallen erstmals seit Anfang Dezember wieder unter 100 USD je Feinunze gefallen. Anfang des Jahres sei Palladium noch um über 150 USD teurer als Platin gewesen. Während Palladium seit Jahresbeginn um 2,1% zugelegt habe, habe sich Platin um 6,1% verteuert. Im letzten Jahr habe Platin die schlechteste Preisentwicklung unter den Edelmetallen aufgewiesen, so dass nach Erachten der Analysten Aufholpotenzial bestanden habe und auch immer noch bestehe. Auch gegenüber Gold habe Platin etwas Boden gut gemacht. Die Preisdifferenz sei auf knapp 340 USD je Feinunze, den geringsten Abschlag seit Ende November geschrumpft. (12.01.2018/ac/a/m)




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