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LBBW Rohstoffe & Ressourcen-Fonds: 05/2018-Bericht, Wertzuwachs von 3,7% - Fondsanalyse


29.06.2018 - 11:00:00 Uhr
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Rohstoffe & Ressourcen Fonds (ISIN DE0005326482/ WKN 532648) investiert überwiegend in in- und ausländische Investmentfonds aus den Bereichen Rohstoffe und Ressourcen, so die Experten von LBBW Asset Management.

Rohstoffe seien unbearbeitete Stoffe aus der Natur wie Gold oder Erdöl. Ressourcen seien Mittel, die in die Produktion von Gütern und Dienstleistungen eingehen würden. Das Management entscheide im ersten Schritt, welche Segmente aus den Bereichen Rohstoffe und Ressourcen aktuell am aussichtsreichsten seien. Im zweiten Schritt werde der für die ausgewählten Segmente passende Zielfondsmanager identifiziert und der entsprechende Einzelfonds gekauft. Somit sei über den Dachfonds eine sehr breit gestreute Anlage möglich.

Im Mai habe die amerikanische Heimatwährung fast nur eine Richtung gekannt. Der US-Dollar habe im Monatsverlauf nahezu 3,2% gegen den Euro aufgewertet. Parallel dazu hätten auch die US-Staatsanleihen angezogen und insbesondere zum Monatsende, als die südeuropäischen Anleihen unter der gescheiterten Regierungsbildung in Italien und der damit einhergehenden ungewissen Situation zu leiden gehabt hätten, eine gute Alternative für Anleger geboten. Erst in den letzten beiden Tagen des Monats hätten die Märkte frühe Anzeichen einer eventuellen Korrekturbewegung gezeigt.


Für die Edelmetalle sei die gesamte Situation wenig zuträglich gewesen. Sie hätten den Monat innerhalb des Rohstoffmarktes als schwächster Sektor abgeschlossen. Generell sei ein starker US-Dollar kein gutes Umfeld für die Nachfrage nach Edelmetalle, da diese in der amerikanischen Heimatwährung gehandelt und somit für Investoren fremder Währungsräume wechselkursbedingt teuer würden.

Am Ölmarkt habe im Mai insbesondere eine mögliche Produktionsausweitung der OPEC und Russlands im Fokus gestanden. Aktuell werde von beiden Partnern weniger Rohöl produziert als es ihnen im Rahmen der bestehenden Förderbeschränkungen eigentlich erlaubt wäre. Nun könnten die Produktionen auf ein Level adjustiert werden, das den Gesamtoutput wieder näher an das im Abkommen vereinbarte Niveau heranbringe. Derzeit würde das eine Erhöhung um rund 800.000 Barrel pro Tag bedeuten, die unter anderem aufgrund der schlechten Haushaltssituation in Venezuela ungenutzt seien.

Die Erhöhung der aktuellen Produktion um 800.000 Barrel pro Tag würde den Ölmarkt zunächst ausgleichen und habe insbesondere im letzten Drittel des Monats stark auf die Preise der Energieträger gedrückt. Da sich in der venezolanischen Produktion vorerst keine Verbesserung anbahne und der Iran eventuell aufgrund der angekündigten US-Sanktionen weniger Rohöl exportieren könne, würden die OPEC und Russland versuchen dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und den Preis des fossilen Energieträgers zu stabilisieren.

Der LBBW Rohstoffe & Ressourcen habe im Laufe des vergangenen Monats 3,7% zulegen können. Zu den stärkeren Investments hätten im Mai die klassischen Rohstoffsektoren wie Öl und Gas, sowie die Industriemetallminen gezählt. Aber auch die Investments aus dem Clean Energy und Forstwirtschaftsbereich hätten deutlich zu dem positiven Gesamtergebnis beitragen können. Infolge des starken Anstiegs im Öl- und Gas-Sektor habe das Fondsmanagement beschlossen, die erzielten Gewinne zu fixieren und die Kassenhaltung zu erhöhen, um in Erwartung eines bevorstehenden Rücksetzers günstiger nachkaufen zu können. Dies sei gegen Monatsende geschehen. Die aktuelle Allokation setze sich per Monatsultimo wie folgt zusammen: Rohstoffe 17,7%, Edelmetalle 4,7%, Wasser 10,4%, Nahrungsmittel 8,4%, Energie 33,2%, Ökologie & Wachstum 21,3%, Liquidität 4,3%. (Stand vom 30.05.2018) (29.06.2018/fc/a/f)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:







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