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5,25% Aktienanleihe Classic auf Repsol: Profitables Wachstum im Blick - Anleiheanalyse


09.07.2018 - 08:55:11 Uhr
DZ BANK

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Repsol-Aktie (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) eine 5,25% Aktienanleihe Classic 2019/06 (ISIN DE000DD9RFP3/ WKN DD9RFP) mit dem Basiswert Repsol vor.

Bei der Fußball-WM habe Spanien im Achtelfinale gegen Russland alles andere als überzeugt. Die Niederlage im Elfmeterschießen hätten sich die Mannen um Kapitän Sergio Ramos erspart, wären sie in der regulären Spielzeit ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hätten bei der Torjagd mehr Gas gegeben. Im wahrsten Sinne des Wortes Gas gegeben werde bei Repsol (ISIN: ES0173516115, WKN: 876845, Ticker-Symbol: REP, Nasdaq OTC-Symbol: REPYF). Das Unternehmen mit Sitz in der spanischen Hauptstadt Madrid sei einer der großen europäischen Player im Öl- und Gasgeschäft, wobei der Gasanteil im Geschäftsjahr 2017 mehr als 60% der Gesamtproduktion ausgemacht habe.

Positive Impulse für die Geschäftsentwicklung von Repsol seien zuletzt vom gestiegenen Ölpreis gekommen. Dieser habe sich nach dem Preisverfall in den Jahren 2014 und 2015, dem Produktionskürzungen durch die OPEC- und Nicht-OPEC-Staaten gefolgt seien, seit Anfang 2016 deutlich erholen können. Inzwischen nähere sich der Preis für ein Barrel (ca. 159 Liter) der Nordseesorte Brent der Marke von 80 US-Dollar. Im ersten Quartal 2018 habe Repsol einen bereinigten Nettogewinn, der die Leistung der Geschäftseinheiten des Unternehmens ohne Berücksichtigung von Lagereffekten messe, in Höhe von 616 Mio. Euro erwirtschaftet - ein Anstieg um 8% gegenüber den 570 Mio. Euro des Vorjahres.

Die Produktion im Upstream-Geschäft sei um 4,8% gestiegen und habe mit 727.000 Barrel an Öläquivalenten pro Tag den höchsten Stand seit 2012 erreicht. Das höhere Produktionsvolumen und die Realisierung besserer Preise infolge von Effizienzverbesserungen in den vergangenen Jahren hätten im Upstream-Geschäft zu einer Gewinnsteigerung um 43% auf 320 Mio. Euro geführt.

Nachdem Repsol die Ziele der strategischen Planung für den Zeitraum 2016 bis 2020 bereits nach zwei Jahren erreicht habe, habe das Management Anfang Juni ein Update der Planungen veröffentlicht. Danach wolle sich das Unternehmen verstärkt darauf konzentrieren, die Ausschüttungen an die Aktionäre bis 2020 auf 1,00 Euro je Aktie (2018: 0,90 Euro) zu erhöhen, im Upstream- und Downstream-Geschäft profitabel zu wachsen, die internationale Expansion voranzutreiben und neue langfristige Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln.

Von 2018 bis 2020 sollten insgesamt 15 Mrd. Euro in die Erschließung von Ölfeldern, die Förderung und den Vertrieb sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder investiert werden. Im Upstream-Geschäft solle das Produktionsvolumen bis 2020 um 8% auf 750.000 Barrel an Öläquivalenten pro Tag gesteigert und das Portfolio mit Blick auf rentable Förderprojekte optimiert werden. Der operative Mittelzufluss im Upstream-Geschäft solle bis 2020 um 50% steigen, im Downstream-Geschäft um 27%.


Darüber hinaus wolle Repsol langfristig das Geschäft mit erneuerbaren Energien stärken und den CO2-Ausstoß senken. Rund 2,5 Mrd. Euro der geplanten Investitionen seien daher für Vorhaben mit niedrigen Emissionen vorgesehen. Ein Teil davon sei kürzlich investiert worden. So habe Repsol vom Energieunternehmen Viesgo für 750 Mio. Euro zwei Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke, drei Wasserkraftwerke sowie das Geschäft mit dem Vertrieb von Gas und Strom an Endverbraucher erworben.

Die Analysten der DZ BANK finden das Strategie-Update von Repsol überzeugend. Das Unternehmen sei bestrebt, die Kernbereiche Upstream und Downstream zu verbessern bzw. auszubauen und verfolge eine äußerst attraktive Ausschüttungspolitik. Zudem würden die konservativen Annahmen nach Einschätzung der Analysten Spielraum für noch höhere Wachstumsinvestitionen und/oder zusätzliche Aktienrückkäufe bieten. Repsol habe seinen strategischen Planungen einen Ölpreis von 50 US-Dollar je Barrel Brent zugrunde gelegt. Als mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung sähen die Analysten Förderrisiken insbesondere in politisch instabilen Ländern wie Libyen oder Venezuela. Weitere Risiken würden sich aus einem stark fallenden Ölpreis ergeben.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stünden verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Repsol S.A. als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 26.06.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 16,129 Euro und einer Zinszahlung von 5,25% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.06.2019, sei unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Repsol S.A. Dividendenansprüche aus der Aktie stünden dem Anleger nicht zu.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin sei abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Repsol S.A. Am Rückzahlungstermin gebe es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Liege der Schlusskurs des Basiswerts Repsol S.A. an der maßgeblichen Börse (Bolsa de Madrid) am 19.06.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 16,129 Euro, werde die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

2. Liege der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalte der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (62,00) bestimmte Anzahl von Aktien der Repsol S.A. Der Gegenwert der Aktien werde unter dem Nennbetrag liegen. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liege.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass der Schlusskurs der Aktie der Repsol S.A. am 19.06.2019 auf oder über 16,129 Euro notieren werde. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssten aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell würden sich die Stückzinsen auf 1,00 Euro belaufen. (Ausgabe vom 06.07.2018) (09.07.2018/alc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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