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Mini Futures auf Brent Crude Oil Future: Angebot droht sich weiter zu verknappen - Zertifikateanalyse


12.07.2018 - 09:12:00 Uhr
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Vergangene Woche hatte Reuters gemeldet, dass Saudi-Arabien seine Ölproduktion im Juni um 458.000 Barrel/Tag (bpd) ausgeweitet hatte und dem Markt 10,58 Mio. bpd zur Verfügung stellt, was darauf schließen ließ, dass zusätzlich die Lager angezapft wurden, um die Marktsituation zu entspannen, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.

Denn die Angebotssituation sei laut Sanford Bernstein nicht weniger als dramatisch: Laut dem Analysten habe das Überangebot über die letzten Jahre eine chronische Unterinvestitionen überdeckt, und jeder weitere Angebotsmangel hätte das Potenzial die Preise sogar stärker als 2008 in die Höhe zu treiben.

Nicht wenige Analysten würden bereits in einem "Worst Case-Szenario" von Ölpreisen bis zu 100 Dollar je Barrel als Folge des wachsenden Angebotdefizits sprechen. Die OPEC-Staaten hätten sich auf ihrem halbjährlichen Treffen am 22. Juni zwar auf eine Anhebung der Fördermenge ab dem 01. Juli um 1 Mio. Barrel pro Tag im Vergleich zum Produktionsniveau im Mai dieses Jahres geeinigt. Doch zum einen sei es recht ambitioniert, anzunehmen, dass die Produktion in der Breite zeitnah ausgeweitet werden könnte, da in vielen Förderländern die technisch möglichen Produktionsgrenzen bereits jetzt erreicht seien.

Zum anderen gebe es in anderen Förderländern einige Probleme, die die Produktion behindern würden, vor allem in Venezuela, Kanada und im Iran. Von November an wollten die USA jene Länder, die Öl aus Iran importieren würden, mit Strafen belegen. Die Exporte des Landes würden entsprechend stark fallen und damit auch das Angebot auf dem Weltmarkt. "Nachdem die Trump-Administration eine maximale Konfrontation mit dem Iran andeutete und seitens Iran die Unterbrechung der Schiffspassage in der "Straße von Hormuz" angedroht wurde, hat die Wahrscheinlichkeit von massiven Lieferausfällen und Brent-Notierungen bis zu 100 Dollar je Barrel zugenommen", hätten die Analysten der Helaba geurteilt.

Dazu würden derzeit weitere, unplanmäßige Ausfälle in Kanada kommen. Hier solle nach dem Ausfall der Ölsandverarbeitungsanlage die Produktion in drei Schritten langsam wieder hochgefahren werden. Erst im Herbst solle die Anlage wieder ihre ursprüngliches Produktionskapazität von 360.000 Barrel pro Tag erreichen. Derweil laufe die Weltwirtschaft trotz Handelsstreits noch gut und damit steige die Nachfrage nach Öl. All das dürfte dafür sorgen, dass der Ölpreis bis auf Weiteres nicht mehr deutlich sinken werde.


Das Vontobel Zertifikate-Team bietet drei Mini Futures auf Brent Crude Oil Future zum Kauf an.

Der erste Long Mini Future (ISIN DE000VL6FL36/ WKN VL6FL3) habe einen Basispreis in Höhe von USD 58,58. Die Stop-Loss-Barriere betrage USD 60,27. Der Abstand zu Stop-Loss belaufe sich auf 21,97%. Der Hebel liege bei 4,13. (Stand: 11.07.2018, 15:09:15)

Der zweite Long Mini Future (ISIN DE000VL6FL51/ WKN VL6FL5) habe einen Basispreis in Höhe von USD 59,09. Die Stop-Loss-Barriere betrage USD 60,80. Der Abstand zu Stop-Loss belaufe sich auf 21,37%. Der Hebel liege bei 4,23. (Stand: 11.07.2018, 15:10:17)

Der dritte Short Mini Future (ISIN DE000VA2D6A2/ WKN VA2D6A) habe einen Basispreis in Höhe von USD 108,63. Die Stop-Loss-Barriere betrage USD 105,48. Der Abstand zu Stop-Loss belaufe sich auf 36,40%. Der Hebel liege bei 2,47. (Stand: 11.07.2018, 15:10:56)

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen seien. Die Wertentwicklung der Basiswerte hänge von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. (Ausgabe vom 10.07.2018) (12.07.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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