Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
 Rohstoffe
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Stabilisierung bei den Rohstoffpreisen


10.09.2019 - 11:55:00 Uhr
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Edelmetalle haben sich in den vergangenen Wochen verteuert, so die Analysten der DekaBank.

Die geopolitischen Konflikte würden weiter schwelen. So zeichne sich keine Lösung für den Handelskonflikt zwischen den USA und China ab, und der ungeordnete Brexit schien Anfang September so wahrscheinlich wie nie zuvor. Preistreiber für die Edelmetalle sei zudem die Rückkehr der großen Notenbanken (US-FED und Europäische Zentralbank) zur expansiven Geldpolitik. Die Suche nach dem sicheren Anlagehafen habe sich zuletzt von Gold auf Silber, Platin und Palladium ausgeweitet. Alle seien Edelmetalle, bei denen die industrielle Verwendung eine stärkere Rolle spiele als bei Gold. Dass sich die Anleger hiervon nicht hätten abschrecken lassen, passe zu der jüngsten Stabilisierung der Industriemetallpreise.


Die Abschwächung der weltwirtschaftlichen Dynamik habe sich in den vergangenen Wochen nicht weiter verstärkt. Die Gefahr einer deutlichen Abkühlung ausgehend von der Industrie sei allerdings keineswegs gebannt. In diesem Umfeld hätten die Energierohstoffpreise etwas im Preis zulegen können. Alles in allem habe sich Ausblick für die Rohstoffpreise nicht verändert. Es würden sowohl angebots- als auch nachfrageseitig starke Impulse für nachhaltige Preistrends fehlen. Eine volatile Seitwärtsbewegung erscheine für den Prognosezeitraum am wahrscheinlichsten.

Die Entwicklung der Rohstoffpreise werde langfristig vom Zusammenspiel zwischen physischem Angebot und Nachfrage bestimmt. In der kürzeren Frist könnten viele andere Variablen wie z.B. Marktstimmung oder Positionierung spekulativ orientierter Marktteilnehmer einen Einfluss haben. Seit 2016 würden sich die Rohstoffpreise im Großen und Ganzen volatil seitwärts bewegen. Die Produktionskapazitäten würden ausreichen, um die steigende globale Nachfrage nach Rohstoffen zu bedienen. Die schon seit längerer Zeit relativ niedrigen Rohstoffpreisniveaus würden jedoch Bremsspuren bei der Investitionstätigkeit hinterlassen. Dies dürfte sich perspektivisch negativ auf die Angebotsentwicklung auswirken.

Man werde aber auch die Nachfrageseite genau beobachten müssen, denn es stelle sich die Frage, wann der Weltwirtschaft die Puste ausgehe und wie stark die geopolitischen Themen wie Handelskonflikt oder Brexit die Weltkonjunktur beinträchtigen würden. Die Analysten würden mit einer Abschwächung der Wachstumsdynamik rechnen und im Prognosezeitraum von einer tendenziellen Seitwärtsbewegung der Rohstoffpreise ausgehen. Die Anlageklasse Rohstoffe eigne sich nach wie vor als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio. Allerdings müsse beachtet werden, dass bei Rohstoffanlagen starke Preisschwankungen auftreten könnten. (Ausgabe September/ Oktober 2019) (10.09.2019/ac/a/m)






Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
05.04.2019, EYB & WALLWITZ
Liegt Trump doch richtig? Handelskonflikt und Finanzmärkte
19.09.2018, PGIM Fixed Income
Der Einfluss von günstigen Indexfonds auf Rentenpläne
15.08.2018, J.P. Morgan Asset Management
Income-Barometer: Hoher Sicherheitsfokus behindert Ertragschancen
04.07.2018, UBS Asset Management
Größere Volatilität und geopolitische Unsicherheit schaffen neue Anlagechancen an den weltweiten Finanzmärkten
26.03.2018, Unigestion
Asset-Management-Branche: Entwicklung, Herausforderungen und Zukunft
 

Copyright 2007 - 2019 rohstoffecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG