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Krisengewinner: Steigt die Unsicherheit, legt auch Gold weiter zu


11.10.2019 - 12:40:00 Uhr
BNP Paribas

Paris (www.aktiencheck.de) - Die Hoffnung stirbt zuletzt - das trifft natürlich auch für die gestern gestarteten Gespräche zwischen den USA und China zu, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Ob die beiden Streithähne zeitnah ihren Handelsstreit beenden oder zumindest eine Art Zwischeneinigung erzielen würden, sei aber offen. Sollten die beiden Großmächte keinen Deal unter Dach und Fach bringen, gäbe es viele Verlierer und womöglich einen Gewinner: Das Krisenmetall Gold. Auch aufgrund der rund um den Globus anhaltenden Krisenherde habe das Edelmetall bereits in den vergangenen Monaten ordentlich Boden gutgemacht.


Einen Hinweis, wie es mit dem Gold künftig weiter gehen könnte, habe auch die US-Notenbank geliefert, die jüngst eine weitere Zinssenkung in Aussicht gestellt habe. Sollte die FED tatsächlich zum dritten Mal in 2019 die Zinsen senken, könnte dies den zuletzt ohnehin schon schwächelnden Dollar belasten - und das in Dollar gehandelte Gold beflügeln. Gewissheit werde jedoch erst die FED-Sitzung Ende des Monats bringen.

Auch unter Zentralbanken sei das Edelmetall zurzeit sehr gefragt: Neben Russland und Polen habe dieses Jahr auch China seine Goldreserven kräftig aufgestockt; seit Dezember 2018 habe die Chinesische Zentralbank Medienberichten zufolge rund 100 Tonnen Gold erworben.

Aber auch private und institutionelle Anleger würden kräftig investieren, hätten die vom Finanzdienstleister Bloomberg erfassten Gold-ETFs zuletzt doch hohe Zuflüsse verzeichnet. Für Goldfans also keine schlechten Aussichten. Aber: Sollte die FED von weiteren Zinssenkungen absehen oder sollten sich internationale Krisen abschwächen, könnten sich diese auch im Nu wieder in Luft auflösen. (11.10.2019/ac/a/m)






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