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Gold im Schatten von Palladium - noch


27.01.2020 - 08:40:00 Uhr
BNP Paribas

Paris (www.aktiencheck.de) - Aktuell dümpelt Gold (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) um die Marke von 1.550 US-Dollar je Feinunze, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Auf der anderen Seite eile Palladium (ISIN: XC0009665529, WKN: XPDUSD) derzeit von einem Hoch zum nächsten. Das Bekannteste aller Edelmetalle rücke damit ein wenig in den Hintergrund. Doch diese Situation müsse für Anleger keine schlechte sein.

Zuletzt hätten Meldungen über eine sinkende Gold-Nachfrage aus China die Runde gemacht. Um 12,9 Prozent sei diese im vergangenen Jahr gesunken, so Nachrichtenagenturen. Zugleich seien 2019 aber die Käufe seitens der Notenbanken und auch von privaten Investoren angestiegen. Der Nachfragerückgang aus China, den Experten weitgehend der Schmuckindustrie zuschreiben würden, falle daher unterm Strich kaum noch ins Gewicht.

Dass das schimmernd gelbe Edelmetall seine Eigenschaft als Krisen-Investment noch immer habe, zeige auch der rapide Anstieg kurz nach der US-Intervention im Irak Anfang Januar dieses Jahres, als ein iranischer General und mutmaßlicher Terror-Unterstützer gezielt getötet worden sei: Der Goldpreis sei binnen Stunden deutlich nach oben geprescht. Angesichts der ausgeglichenen Marktsituation rund um Gold und der wachsenden geopolitischen Risiken könnte das Edelmetall mittel- bis langfristig durchaus wieder an Glanz gewinnen. Hinzu kämen die fortgeschrittene Hausse am Aktienmarkt und der Umstand, dass der Höhenflug von Palladium in absehbarer Zeit ein Ende finden dürfte. Gold erscheine aktuell zwar langweilig, sei aber dennoch vielversprechend. Anleger könnten überlegen, die ruhige Phase zum Einstieg zu nutzen. (Ausgabe vom 24.01.2020) (27.01.2020/ac/a/m)




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