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Gold: 2.000 Dollar zum Greifen nah


31.07.2020 - 11:35:00 Uhr
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Auch wenn Gold (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) und Silber (ISIN: XC0009653103,WKN: 965310) gestern einen deutlichen Rücksetzer hinnehmen mussten - der Trend ist ungebrochen stark, so Markus Bußler von "Der Aktionär".

Die 2.000 Dollar bei Gold, vor einigen Monaten noch in weiter Ferne, seien mittlerweile zum Greifen nah. Mehr noch: Im Dezember-Future, dem derzeit am meisten gehandelten Kontrakt, sei die Marke im asiatischen Handel sogar kurzfristig schon erreicht worden. Silber, im März noch bei knapp über 12 Dollar, schiele mittlerweile schon in Richtung 30 Dollar.

"Die Edelmetalle brennen ein Feuerwerk ab", so Markus Bußler. Der eigentlich erwartete Rücksetzer sei ausgeblieben und Gold und Silber seien direkt nach oben ausgebrochen. Vor allem Silber entwickle sich aktuell mehr und mehr zum Zugpferd des Sektors. Bei den Minenaktien sei es in den vergangenen Wochen ebenfalls zu deutlich steigenden Kursen gekommen. Einzig einige große Produzenten wie Barrick Gold oder auch Newmont würden der Bewegung hinterherhinken. Die aktuelle Zahlensaison zeige: Viele Unternehmen würden sich angesichts des Goldpreises zu Cashmaschinen entwickeln. "Das zweite Quartal war aufgrund einiger Minenschließungen aufgrund der Corona-Pandemie sicherlich ein Ausnahmequartal gewesen", so Markus Bußler. Einige Konzerne seien erst Mitte Juli wieder zur Normalität zurückgekehrt. In manchen Ländern, beispielsweise in Peru, gebe es noch immer Probleme.

Dennoch: Die Zahlen seien vor diesem Hintergrund gut ausgefallen. Agnico Eagle, Newmont, Kinross und auch Kirkland Lake Gold hätten mit ihren Zahlen die Prognosen übertreffen können. Allerdings hinterlasse das Quartal Spuren. Die Kosten lägen sowohl bei Agnico als auch bei Newmont bei über 1.000 Dollar. Doch der gestiegene Goldpreis mache hier einiges wett. Was allerdings ein Mysterium sei: Auf was würden die großen Produzenten in Sachen Übernahmen warten. Seit den großen Übernahmen Barrick/Randgold und Newmont/Goldcorp sei es ruhig geworden. Hätten die großen Produzenten also ihre Chance verpasst und müssten zu deutlich höheren Kursen investieren. (31.07.2020/ac/a/m)




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