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Dieses Edelmetall stiehlt Gold derzeit die Show


22.02.2021 - 13:18:51 Uhr
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Während der Goldpreis (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) zuletzt deutlich Federn lassen musste, ist ein anderes Edelmetall kaum noch zu bremsen, so Marion Schlegel vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär".

Der Platinpreis (ISIN: XC0009665545, WKN: XPTUSD) steige von einem Mehrjahreshoch zum nächsten. Derzeit koste eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) 1.273 Dollar. Zuletzt habe der Platinpreis im Jahr 2014 so hoch notiert. Vom Allzeithoch aus dem Jahre 2008 von über 2.300 Dollar sei das Edelmetall aber noch ein Stück weit entfernt. Der Preis habe in diesem Jahr um etwa zwanzig Prozent zugelegt und damit deutlicher als die artverwandten Edelmetalle Gold und Silber (ISIN: XC0009653103, WKN: 965310).


Fachleute würden vor allem die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung als Grund für die Preisrally nennen. Getrieben werde die Erwartung durch fortschreitende Corona-Impfungen, die weniger Einschränkungen des öffentlichen Lebens ermöglichen könnten. Platin werde unter anderem in der Autoindustrie für die Produktion von Katalysatoren eingesetzt. Eine anziehende Konjunktur dürfte auch den Autoabsatz steigen lassen.

Allerdings würden sich die Stimmen mehren, die vor Übertreibungen am Platinmarkt warnen würden. Die Rohstoffexperten der Commerzbank würden den Preisanstieg zwar auch mit einer vorherigen Unterbewertung sowie der Erwartung eines Angebotsdefizits begründen. Angesichts der Dynamik des Preisanstiegs seien aber Züge einer spekulativen Übertreibung zu erkennen, heiße es in einem Kommentar.

Mittlerweile sei die Platin-Notierung kurzfristig zwar überhitzt, mittelfristig bleibe DER AKTIONÄR aber optimistisch, dass die Marke von 1.400 Dollar überwunden werden könne. Aber auch bei Gold erwarte sich DER AKTIONÄR noch einiges. Die aktuelle Korrekturphase können Anleger nutzen, um insbesondere physische Bestände weiter auszubauen, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". Hier würden der kanadische Maple Leaf, der südafrikanische Krügerrand und der austarlische Känguru erste Wahl bleiben. Zudem sollte man versuchen, sich mit Abstauberlimits zu positionieren. (22.02.2021/ac/a/m)






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