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Zwei Anlageklassen mit denen sie Ihr Anlagerisiko in volatilen Märkten reduzieren können


21.11.2016 - 15:16:58 Uhr
fondscheck.de

Bad Marienberg (www.fondscheck.de) - Die Zeiten, wo man sich Bankaktien als stabile Anlage kauft, sind längest vorbei. Die Finanzkrise von 2008 hat Investoren gezeigt, dass Banken keine sichere Anlage mehr sind. Sogar die Bonität des größten Finanzinstituts Deutschlands, die Deutsche Bank, wird derzeit infrage gestellt, was sich in dem Preiseinbruch ihres Aktienpreises widerspiegelt. Seit Anfang des Jahres verlor die Deutsche Bank Aktie ca. die Hälfte an Wert und generierte somit starke Verluste für Investoren.

Aber es sind nicht nur die Banken, die mittlerweile ein risikoreiches Investment geworden sind. Der Kapitalmarkt wird mittlerweile mehr von geopolitischen Schlagzeilen als von wirtschaftlichen Grundlagen beeinflusst. Da Schlagzeilen schwer vorherzusehen sind, ist der Kapitalmarkt im einiges volatiler geworden, was gerade Kleinanlegern schwer zu schaffen macht.

Daher ist es heutzutage wichtiger denn je, dass man seine Anlagen diversifiziert, indem man in verschiedene Anlageklassen investiert. In diesem Artikel stellen wir Ihnen zwei Wege vor, wie Sie Ihre Anlagen diversifizieren können, um Ihr Anlagerisiko zu reduzieren.

"Social Trading"

Eine ganz neue Art zu investieren ist durch sogenanntes "Social Trading". Social Trading, auch "Copy Trading" genannt, ist das automatisierte Verfolgen der Anlagestrategien von erfolgreichen Händlern durch die Nutzung von digitalen Social-Trading-Plattformen. Social-Trading-Plattformen bieten ein soziales Netzwerk von privaten Anlegern mit integrierter Handelsplattform, sodass Kleinanleger die Strategien und den Ertrag anderer Händler kopieren und somit replizieren können. Dass Ganze passiert, wenn man es will, voll automatisiert, so bald man sich die Händler ausgesucht hat, die man verfolgen will.

Beim Social Trading kopieren Sie Investments in den Märkten in diversen Anlageklassen, wie zum Beispiel ETFs, Devisen, Aktien und Rohstoffe. Somit können Sie Ihre Diversifikation steigern und Ihr Anlagerisiko reduzieren.

Beim Social Trading profitiert man nicht nur von Diversifikation. Man kann auch überdurchschnittliche Gewinne erzielen. Laut dem renommierten Bildungsinstitut MIT in den USA "generieren Social Trades bessere Gewinne als individuelle Trades". Auch die Universität Bochum bekräftigt mit einer Studie, dass Social Trading bessere Erträge generieren kann, als eine reine selbständige Anlagestrategie.


Natürlich ist es wichtig, dass man nur Händler kopiert dessen Anlagestrategien eine Diversifikation im Vergleich zu Ihren existieren Anlagen aufweisen und die langfristig eine profitable Performance vorweisen können.

Beliebte Social-Trading-Plattformen für deutsche Anleger sind eToro, WikiFolio und Ayondo.

Peer-to-Peer-Kredite

Wer sich lieber von der Börse abwenden will, aber dennoch gerne in festverzinsliche Anlagen investieren will, kann in Peer-to-Peer-Kredite investieren. Peer-to-Peer-Kredite sind Kredite, die von Privatinvestoren über Peer-to-Peer-Kreditplattformen an Privatpersonen, Start-Ups oder Kleinunternehmen ausgestellt werden.

Nach der Finanzkrise in 2008 sahen Banken sich gezwungen ihre Kreditgeschäfte stark zurückzufahren, da sie neue Eigenkapitalvorschriften einhalten mussten. Dadurch entstand eine Marktlücke im Kreditmarkt, vor allem für Klein- und Mittelstandsunternehmensfinanzierungen. Diese Marktlücke kam Peer-to-Peer-Kreditplattformen zugute, die eine neue Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmen bieten konnten.

Als Kleinanleger meldet man sich bei Peer-to-Peer-Kreditplattformen online an und sucht sich die Kredite aus, in die man investieren will. Sobald die Finanzierungsziele der ausgewählten Kreditnehmer erfüllt worden sind, startet die Investition und läuft normalerweise drei bis fünf Jahre. Monatliche Rückzahlungen erfolgen direkt über die Plattform.

Peer-to-Peer-Kredite bieten somit eine gute Alternative zu festverzinslichen Wertpapieren. Nicht nur können sie in den meisten Fällen bessere Renditen als Staats- und Industrieanleihen vorweisen, sondern weisen sie auch keine Korrelation mit dem Aktien- oder Anleihenmarkt vor. Daher sind Peer-to-Peer-Kredite eine sehr gute Anlageklasse um Ihr Anlagerisiko durch Diversifikation zu reduzieren.

Diversifikation spielt für Anleger im heutigen Kapitalmarkt eine wichtigere Rolle denn je. Wer sein Vermögen nur in Aktien und Anleihen steckt, leidet unter der Volatilität in den Aktienmärkten und unter den niedrigen Zinsen in den Rentenmärkten. Daher ist das Diversifizieren in alternative Anlageklassen sehr ratsam für Investoren. Mit Social Trading und dem Vergeben von Peer-to-Peer-Krediten kann man starke Renditen erzielen und sein Anlagerisiko diversifizieren. (21.11.2016/fc/n/m)







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