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Credit Suisse begibt neues Express Zertifikat auf die Südzucker AG mit 7,15% Bonus pro Jahr - Zertifikatenews


08.05.2018 - 10:00:00 Uhr
Credit Suisse

Zürich (www.zertifikatecheck.de) - Die Aussicht auf einen Bonus von 7,15 Prozent pro Jahr sowie einen internationalen Konzern als Basiswert ist eine Kombination, die nicht alltäglich ist, so die Credit Suisse AG in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Möglich machen dies die Änderungen in der EU-Zuckerpolitik und die zuletzt gesunkenen Zuckerpreise. Die Aktie der Südzucker AG hat entsprechend deutlich reagiert und inzwischen liegt die Marktkapitalisierung mit rd. 2,8 Mrd. Euro deutlich unter dem bilanziell ausgewiesenen Konzerneigenkapital von rd. 4,9 Mrd. Euro vom 30. November 2017 (Q3-Bericht des Geschäftsjahres 2016/2017). Anleger, die auf die Südzucker AG setzen möchten, können bei dem neu aufgelegten Express Zertifikat CS 7,15 Memory Express Step Down Airbag 05/2018 bis 05/2023 (ISIN DE000CS8B1N4/ WKN CS8B1N) auf Südzucker AG (ISIN DE0007297004/ WKN 729700), einen Bonus von 7,15 Prozent je Zertifikat pro Jahr einstreichen. Neben fallenden Rückzahlungsschwellen, einer Express- und Memory-Funktion sichert ein Sicherheitspuffer am Laufzeitende in Höhe von 20 Prozent das Zertifikat ab. Auch der Airbag als weiteres Sicherheitsvehikel kann mögliche Verluste abfedern.

Die Barriere für die Zahlung des Bonus liegt konstant bei 80 Prozent, bezogen auf den Startwert vom 18. Mai 2018. - Die Betrachtung findet nur an den jährlichen Beobachtungstagen statt. Der Nennbetrag je Zertifikat beläuft sich auf 1.000 Euro. Bis zum 18. Mai, 14 Uhr MESZ, kann das Express-Zertifikat noch gezeichnet werden. Eine vorzeitige Schließung ist möglich. Als Basiswert dient die Aktie der Südzucker AG.

Bereits nach zwölf Monaten besteht die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung des Zertifikats. Dafür muss der Basiswert am ersten der insgesamt 5 Beobachtungstage auf oder über 95 Prozent des Startwerts, bezogen auf den Schlusskurs vom 18. Mai 2018, notieren. In den Folgejahren besteht ebenfalls die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung, wobei die Rückzahlungsschwellen jährlich sinken (95%, 90%, 85%, 80%, 80%). Sobald der Basiswert also an einem der Beobachtungstage auf oder über der jeweiligen Rückzahlungsschwelle notiert, wird dem Anleger das Zertifikat zu 1.000 Euro vorzeitig zuzüglich Bonus und gegebenenfalls ausgefallener Bonuszahlungen zurückgezahlt. Sollte der Basiswert an einem der Beobachtungstage unter der jeweiligen Rückzahlungsschwelle liegen, verlängert sich die Laufzeit automatisch bis zum nächsten Beobachtungstermin.

Die Bonus-Barriere liegt während der gesamten Laufzeit bei 80 Prozent des Startwerts, bezogen auf den 18. Mai 2018. Solange der Basiswert diese Barriere an den jeweiligen Beobachtungstagen nicht unterschreitet, wird der Bonus von 7,15 Prozent je Zertifikat gezahlt. Und selbst wenn die Südzucker-Aktie an einem der Beobachtungstage einmal unter dieser Schwelle notiert, wird die Bonuszahlung dank der Memory-Funktion nachgeholt, sobald der Basiswert an einem der folgenden Beobachtungstage wieder auf oder über der Barriere von 80 Prozent des Startwertes liegt.

Am Laufzeitende, sprich am fünften Beobachtungstag, beträgt der Sicherheitspuffer 20 Prozent. Kam es im Vorfeld nicht zu einer vorzeitigen Rückzahlung, können am Laufzeitende zwei Szenarien eintreten:

Sollte die Aktie der Südzucker AG am Laufzeitende auf oder über der Schwelle von 80 Prozent, bezogen auf den Startwert vom 18. Mai 2018, notieren, wird dem Anleger das Zertifikat zum Nennbetrag von 1.000 Euro plus Bonus und möglicherweise ausgefallenen Bonuszahlungen zurückbezahlt.


Unterschreitet der Basiswert allerdings den Sicherheitspuffer von 20 Prozent, bezogen auf den Startwert vom 18. Mai 2018, werden dem Anleger Aktien im entsprechenden Bezugsverhältnis (1.000 Euro geteilt durch Basispreis) direkt ins Depot gebucht. Für Bruchteile von Aktien erhält der Anleger einen Barausgleich. Eine Bonuszahlung entfällt.

In diesem Szenario greift aber der eingebaute Airbag, um mögliche Verluste abzufedern. Ein fiktives Rechenbeispiel soll die Funktionsweise erläutern:

Angenommen, die Südzucker-Aktie steht als Startwert bei 13,50 Euro. Entsprechend beläuft sich der Basispreis (80 Prozent des Startwerts) auf 10,80 Euro. Das Bezugsverhältnis (1.000 Euro geteilt durch den Basispreis) beträgt in diesem Szenario 92,5926. Falls der Kurs der Südzucker AG am Laufzeitende bei 70 Prozent des Startwerts notiert, hätte ein Anleger mit einem Direktinvestment von 1.000 Euro einen Verlust von 300 Euro in den Büchern stehen. Bei dem Express Zertifikat müsste der Anleger rechnerisch aber nur einen Verlust von rd. 125 Euro hinnehmen, da ihm 92 Aktien der Südzucker AG sowie ein Barausgleich von rd. 5,60 Euro ins Depot gebucht worden wären.

Bodo Gauer, Leiter Structured Retail Products Deutschland und Österreich bei der Credit Suisse (Deutschland) AG: "Bei diesem Express Zertifikat haben wir ein deutsches, substanzstarkes Unternehmen, nämlich die Südzucker AG, als Basiswert gewählt. Das Produkt ist mit interessanten Konditionen ausgestattet, angefangen von einem Airbag am Laufzeitende über eine Memory Funktion, wodurch der Bonus von 7,15 Prozent auch nachträglich realisiert werden kann, bis hin zu den fallenden Rückzahlungsschwellen und einem Sicherheitspuffer am Laufzeitende."

Risiken:

Risiko des Wertverlusts bzw. Totalverlusts:
Liegt der Basiswert am Letzten Beobachtungstag unter dem Basispreis (Schlusskursbetrachtung), erhält der Anleger nicht den Nennbetrag des Zertifikats zurückgezahlt, sondern lediglich eine dem Bezugsverhältnis entsprechende Anzahl von Aktien des Basiswerts geliefert. Der Wert der gelieferten Aktien kann erheblich unter dem Wert liegen, den der Anleger ursprünglich für das Zertifikat gezahlt hat. Ist der Basiswert am Letzten Beobachtungstag (Schlusskursbetrachtung) wertlos, erleidet der Anleger einen Totalverlust. Ferner nimmt der Anleger nicht an Kurssteigerungen des Basiswertes teil. Das bedeutet, dass er einen Rückzahlungsbetrag von maximal EUR 1.000,00 (zzgl. ggf. anfallender Bonuszahlungen) je Zertifikat erhält.

Bonitäts-/ Emittentenrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass die Emittentin ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat nicht erfüllen kann, beispielsweise im Falle einer Insolvenzgefahr, eines Sanierungsverfahrens oder einer Insolvenz und/oder einer in diesem Zusammenhang getroffenen behördlichen Anordnung. Eine Verringerung der Bonität der Emittentin führt zu einem Sinken des Marktwerts des Zertifikats. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Zertifikat unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Marktpreisrisiko:
Der Anleger trägt das Risiko, dass der Wert des Zertifikates während der Laufzeit insbesondere durch marktpreisbestimmende Faktoren wie z.B. Kurs des Basiswertes, Zinsniveau, Bonität der Emittentin und andere Einflussfaktoren nachteilig beeinflusst wird und/oder deutlich unter dem Erwerbspreis liegen kann.

Kündigungs - und Wiederanlagerisiko:
Die Emittentin kann ein außerordentliches Kündigungsrecht zu einem für den Anleger ungünstigen Zeitpunkt ausüben. Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht beispielsweise bei der Einstellung der Notierung oder dem Wegfall des Basiswertes, Gesetzesänderungen, Steuerereignissen oder dem Wegfall der Möglichkeit für die Emittentin die erforderlichen Absicherungsgeschäfte zu tätigen. In diesem Fall besteht das Risiko, dass der Anleger nicht in der erwarteten Weise an der Rendite des Zertifikates teilnehmen kann und dass er den ausbezahlten Betrag nur zu schlechteren Bedingungen wieder anlegen kann. Dieses Wiederanlagerisiko trägt der Anleger auch im Falle einer Vorzeitigen Rückzahlung des Zertifikates. (08.05.2018/zc/n/a)





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