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Analysen - Energie
07.11.2019
Bonus Cap 12 2021/03 auf Repsol: Positive Ergebnisentwicklung - Zertifikateanalyse
DZ BANK

www.rohstoffecheck.de

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Salesteam stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Repsol (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) ein Bonus Cap 12 2021/03 (ISIN DE000DF68P02/ WKN DF68P0) mit dem Basiswert Repsol vor.

Der spanische Konzern gehöre zu den größeren privaten Öl- und Gas-Unternehmen. Der integrierte Energiekonzern exploriere und fördere Rohöl sowie Erdgas. Darüber hinaus betreibe der Konzern Raffinerie- und Chemieaktivitäten, Stromaktivitäten sowie ein großes Tankstellennetz.

Mit dem Bericht zum dritten Quartal 2019 habe Repsol mit einem bereinigten Nettogewinn von 529 (Konsens: 479) Mio. EUR die Erwartungen übertroffen. Negativ hätten sich das deutlich niedrigere Ölpreisniveau und die weiterhin extrem niedrigen Gaspreise ausgewirkt. Eine steigende Produktion (+2,9% im Jahresvergleich), der starke US-Dollar und ein stabiles Ergebnis im Chemiebereich hätten hingegen einen positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung gehabt.

Ein aktuell vorhandener Bewertungsabschlag gegenüber vergleichbaren Unternehmen sei nach Erachten der DZ BANK-Salesteams zu ausgeprägt. Das DZ BANK-Salesteam leite dies aus der überzeugenden Strategie bis 2020 ab, die auf konservativen Annahmen basiere. Aktienrückkäufe würden für zusätzliche Attraktivität sorgen. Zudem sehe das DZ BANK-Salesteam die gute Positionierung bezüglich der Einführung einer IMO (Internationale Schifffahrtsorganisation)-Richtlinie im Schifffahrtsbereich und den eingeleiteten Umbau des Geschäftsmodells (Vertrieb, Stromgenerierung, Fokus Gas) positiv. Vorhandene Risiken bezüglich Venezuela und Libyen halte man unterdessen für beherrschbar.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Repsol zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Repsol-Aktie vom 18.09.2019 bis 19.03.2021 nicht auf oder unter 12,00 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF68P0 auf ein solches Szenario setzen.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF68P0 zahle am Ende der Laufzeit (26.03.2021) einen Bonusbetrag in Höhe von 17,00 EUR, sofern die Repsol-Aktie während der Beobachtungstage (18.09.2019 bis 19.03.2021) immer über der Barriere von 12,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der Repsol-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 17,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die Repsol-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (18.09.2019 bis 19.03.2021) auf oder unter der Barriere von 12,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Repsol-Aktie am 19.03.2021 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 17,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Repsol-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 17,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Repsol-Aktie am 19.03.2021 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 04.11.2019) (07.11.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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