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Edelmetalle bewegen sich im Seitwärtstrend


09.04.2021 - 12:35:00 Uhr
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Edelmetallsektor schwächelte im März, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Vor allem der Goldpreis sei weiter auf 1.714,60 US-Dollar pro Feinunze gesunken. Damit habe sich das Edelmetall gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent verbilligt. Auch der zuvor stark gestiegene Preis für Silber habe zum Monatsende schwächer notiert und mit einem Minus von 9,6 Prozent bei 24,41 US-Dollar pro Feinunze geschlossen.

"Die Edelmetalle haben im März eine Seitwärtsbewegung eingeschlagen, die Korrektur setzt sich demnach fort. Der langfristige Aufwärtstrend für Edelmetalle bleibt jedoch aus unserer Sicht intakt. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich angesichts täglich neuer Allzeithochs auf die Aktienmärkte. Vor diesem Hintergrund werden die Edelmetallmärkte von den Anlegern zurzeit vernachlässigt. Ingesamt erkennen wir hier eine gewisse Rotation der Märkte", sage Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.


Der Blick auf die Entwicklung der Minenaktien im März ergebe ein ähnliches Bild wie beim Gold- und Silberpreis. "Die Minenaktien setzten ihre Korrekturphase fort. Der langfristige Aufwärtstrend ist aber auch bei Aktien der Goldabbaugesellschaften intakt. Die Silberaktien sind im März stärker zurückgefallen als die Goldaktien, was sich aus der schwächeren Entwicklung des Silberpreises erklärt", erkläre Siegel.

Der Preis für Platin sei im März im Vergleich zum Vormonat gleich geblieben und habe am Monatsende bei 1.191 US-Dollar pro Feinunze gelegen. Palladium habe sich gegenüber dem Vormonat um rund 13 Prozent verteuert und bei 2.625 US-Dollar pro Feinunze geschlossen. "Spekulativ orientierte Anleger scheinen Palladium für sich entdeckt zu haben, was zu einem deutlichen Preisanstieg geführt hat", ergänze Siegel.

Ingesamt hätten die Basismetalle im letzten Monat eine Abwärtsbewegung verzeichnet. Der Preis für Blei etwa habe sich im März auf 1.957 US-Dollar (-8,1 Prozent) verringert. Auch das Industriemetall Kupfer habe sich bei 8.851 US-Dollar (-3,5 Prozent) leicht verbilligt. Lediglich Aluminium habe sich etwas auf 2.213 US-Dollar (+2,8 Prozent) verteuert. Zink habe sich nur leicht auf 2.795 US-Dollar (-1,0 Prozent) verbilligt. Der Preis für Nickel dagegen sei mit 16.097 US-Dollar (-13,5 Prozent) gegenüber dem Vormonat deutlich gefallen.

"Auch die Basismetalle wurden von einem Abwärtstrend erfasst und korrigierten nach der Aufwärtsbewegung in den Vormonaten. Der stark eingebrochene Nickelpreis ist auf Gewinnmitnahmen der Anleger zurückzuführen. Grundsätzlich bleibt aber das Interesse der Anleger für Basismetalle hoch: Denn die Erwartungen der Industrie hinsichtlich eines robusten Wirtschaftswachstums sollten schließlich die Preise für Basismetalle weiter beflügeln", ergänze Siegel.

Der Preis für Brent-Öl habe im März weiter zugelegt und den Monat bei einem Preis von 63,18 US-Dollar (+3,6 Prozent) pro Barrel beendet. "Auch der stabile Ölpreis deutet darauf hin, dass die Erwartungen an die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft positiv sind", sei sich Siegel sicher. (Ausgabe vom 06.04.2021) (09.04.2021/ac/a/m)






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