nur war es die letzten Wochen sehr ruhig ( mit klarer Abwärtstendenz ) in der Aktie - gestern gute Umsätze heute bisher eher wieder mau...mal abwarten.
die Schwierigkeit für die Anleger ist mit Sicherheit, dass es am Markt keine vergleichbaren Aktien gibt. JDC betreibt ja unterschiedliche Geschäftsfelder:
1 Versicherungsmakler 2 Vertrieb von Geldanlagen als Pool 3 Fintech
Die Übertragung dieser Versicherungsbestände auf unser Haus läuft sehr gut und reibungsloser, als wir dies erwarten durften, und wird voraussichtlich im Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Aus den bis zu 5 Millionen Euro aus zu erwartenden Courtagen werden wir einen EBITDA-Beitrag von bis zu 4 Millionen Euro erwirtschaften.
Aus diesen Verträgen wird JDC jährlich wiederkehrende Courtageeinnahmen von bis zu 1,5 Mio. Euro erzielen. Der erwartete EBITDA-Beitrag pro Jahr beträgt nach Abwicklungs- und Kundenbetreuungskosten mindestens 1,2 Mio. Euro pro Jahr. Der Vertrag ist abgeschlossen und bereits wirksam
Die innovative JDC-Strategie, die auf ein hybrides Modell aus Technologie plus Beratung setzt, soll zunächst über das Beraternetzwerk des neuen Kooperationspartners Phoenix Strategic Investors in Tschechien, der Slowakei und Österreich mit mehr als 1.000 Finanzberatern bei Vermittlerkunden eingeführt werden. Bereits für 2017 erwartet JDC hierdurch einen zusätzlichen Provisionsumsatz von bis zu 5 Millionen Euro bei einem bereits in 2017 deutlich positiven Ergebnisbeitrag.
"Im Jahr 2017 werden die Erträge aus den im vergangenen Jahr zugekauften Versicherungsbeständen erstmals über volle zwölf Monate in die Geschäftszahlen einfließen. Gleichzeitig entfallen jedoch Transaktionskosten aus den Zukäufen, die das Ergebnis 2016 noch mit Einmaleffekten belastet haben.
Vor dem Hintergrund der Gewinnung mehrerer größerer Maklerkunden und des startenden Osteuropa-Geschäftes geht der Vorstand der JDC Group im laufenden Geschäftsjahr von einer nachhaltig positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus. Für 2017 erwartet das Unternehmen einen weiteren Umsatzanstieg auf 85,0 Mio. bis 95,0 Mio. EUR sowie eine annähernde Verdoppelung des EBITDA auf 5,0 bis 6,0 Mio. EUR."
Unternehmensbewertung ist aktuell noch deutlich unter dem erwarteten Umsatz für 2017...
sodele, jetzt ist zumindest mal ordentlich Umsatz in der Aktie. Bin gespannt, wie das weiter geht. Das Geschäftsmodell ist ne cash cow und die Bewertung noch sehr moderat.
Und wenn ich den Aufsichtsrat anschaue ist dieser mehr als spannend...
Zusammengefasst bin ich davon überzeugt, dass wir binnen 5 Jahren den Umsatz in Richtung 200 Mio. EUR bewegen können und bei Ausnutzung von erheblichen Skaleneffekten eine EBIT Marge von mindestens 10% erzielen können.
Zitat Vorstand Konrad
Alles andere was er gesagt hat kann ich so auch bestätigen...
EBIT 20 Mio. Euro in 5 Jahren. Aktienanzahl 10,9 Mio. Wären einfach gerechnet 1,83 Euro pro Aktie. Bei KGV 10 wären das 18,30 Euro Kurs...
Was bringt ne Bundesanleihe auf 5 Jahre?
Das ist keine Kaufempfehlung. Aber noch ist die Aktie nicht so im Fokus...
steigende Erträge durch gutes Börsenumfeld hohe Einnahmen durch Bestandsprovisionen aus selbstverwalteten Versicherungsbeständen Gewinner der Konsolidierung in der Branche innovatives Unternehmen mit Fintech Ansatz hohe Wachstum inkl. Steigerung der Profitabilität durch Zukauf weiterer Bestände weiteres Wachstum möglich einfach Finanzierung dieser Bestandskäufe über den Kapitalmarkt möglich
Wo nehmt ihr denn diese Euphorie her? Nach 6 Verlustjahren jetzt gerade mal ein mageres 1. Quartal 2017 mit sagenhaften 28.000 Überschuss, wann wollen die denn mal was ausschütten?
entscheidend sind nicht die Zahlen des 1. Quartals, sondern die Gesamtsituation des dt. Versicherungsmarktes. Es findet eine starke Konsolidierung des Vertriebs statt. Immer mehr Player (kleinere oder größere) ziehen sich zurück. Das hat die Versicherungsbestände richtig günstig gemacht. Deswegen wir JDC ggf. zur Cash cow.
Ich kaufe einen Bestand und bezahle vielleicht das 3-3,5 fache der jährlichen Bestandseinnahmen. Darüber hinaus gelingt es mir noch, durch qualitativ hochwertige Betreuung, die Bestandseinnahmen Schritt für Schritt zu erhöhen. Nach 3 Jahren habe ich die Kohle wieder drin und der Bestand wirft nach wie vor sein Geld ab.
Das ist der kick und JDC hat bereits bewiesen, dass sie es können. Und JDC ist der einzige Makler, der sich relativ einfach Geld über eine Kapitalerhöhung besorgen kann.
Und schaut Euch mal an, wer da so im Aufsichtsrat sitzt...
"Ich kaufe einen Bestand und bezahle vielleicht das 3-3,5 fache der jährlichen Bestandseinnahmen. Darüber hinaus gelingt es mir noch, durch qualitativ hochwertige Betreuung, die Bestandseinnahmen Schritt für Schritt zu erhöhen. Nach 3 Jahren habe ich die Kohle wieder drin und der Bestand wirft nach wie vor sein Geld ab."
Das ist doch ein wenig blauäugig. Neue, auch gekaufte, Bestände müssen verwaltet, administriert und abgerechnet sowie folgebetreut werden, da ist man doch nicht einfach auf eine Goldader gestoßen. Dafür braucht man zusätzliches Personal und Systeme, das bringt mehr zusätzliche Kosten als nur die Zinsen auf das aufgenommene Fremdkapital.
Daneben unterliegen erworbene Kosten neben der Abschreibung darauf, die das Ergebnis reduziert, auch der normalen Fluktuation, auch da können Konkurrenten wie Knip, GetSafe etc., es genau so machen wie die Freunde von "alles meins". Mit einem Knopfdruck hauen die Bestände wieder ab.
Es ist halt nicht so einfach, sich die von fremdem Schweiß erarbeiteten Erlösquellen für ein Appel und ein Ei aufzukaufen und dann hat man schon nach 2-3 Jahren ausgesorgt. Da braucht es schon etwas mehr als die Parolen des JDC Managements unreflektiert wiederzukauen. Es ist deren gutes Recht Schön Wetter zu reden, aber ich bin da eher kritisch.
Da braucht es mir noch mehr Fintech Wunder und die Märkte für die Finanzdienstleistungen sind immer noch durchwachsen.