Ganz einfach, in der Bundesregierung, wie soll es anders sein, streitet man sich um die Wasserstoffstrategie. Ganz vorne weg unsere Svenja Schulze, die der Meinung ist das Wasserstoff im privaten Haushalten ein Verschwendung ist. Solche Personen haben in der Politik nichts zu suchen.
Es geht um die Technologie. Die wird nicht in Deutschland weiterentwickelt.
Energieerzeugung könnte hauptsächlich auch ganz woanders geschehen, in Weltgegenden die nicht so dicht besiedelt sind wie Deutschland und die dafür wesentlich besser geeignet sind, siehe Solarenergie.
Stromerzeugung ist quasi Rohstoffindustrie.
Die Wertschöpfung entsteht hauptsächlich durch die Verarbeitung des Rohstoffs.
Hier passiert in Deutschland so gut wie gar nichts.
Obwohl es in Deutschland einen sehr großer Anteil an erneuerbaren Energien gibt, ist der Strompreis hierzulande auf Rekordniveau.
Dieser Zustand schwächt allerdings die Wirtschaft massiv.
Die Energieversorgung Weser Ems hatte vor einigen Jahren angekündigt, die größte Speicherbatterie der Welt im Emsland zu bauen.
Folgende Meldung erfolgte dann im letzten Jahr in unserer hiesigen ostfr. Zeitung:
www.zfk.de energie strom artikel ewe-groesste-batterie-der-we...
EWE: Größte Batterie der Welt erst nach 2025: ZfK Zeitung für ... 10.12.2018 - EWE: Größte Batterie der Welt erst nach 2025. Die Stromspeicherung in unterirdischen Kavernen braucht mehr Zeit. Gestoppt wird das ... https://www.zfk.de/energie/strom/artikel/...rst-nach-2025-2018-12-10/
Heute in einem kleinen Artikel auf der 1. Seite unserer hiesigen ostfr. Zeitung:
EWE baut keine Mega-Batterie "Die EWE hat ihre Pläne, in der Kavernenanlage Jemgum die "größteBatterie der Welt" zur Speicherung von Windenergiestrom zu bauen ad acta gelegt. Die Speicherung dieser Art benotigte noch intensivere Forschungsarbeit der Wissenschaft, "um diese Form der Anwendung wirtschaftlich abbilden zu können", so das Unternehmen.
Ich habe mir mal die Möglichkeit der Speicherung von Solarstrom für Zuhause genauer angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, das nicht zu machen. Wir bauen nur Solarzellen aufs Dach.
Speicher werden ja von Solarteuren immer mit angepriesen. Aber wenn man mal genauer hinsieht, dann rechnet sich ein solcher Speicher nicht, es sei denn man ordnet seinen Lebensrythmus den Tages und Nachtzyklen unter, um den Energieverbrauch zu optimieren. Bring das mal deinen kleinen Kindern bei, dass sie nur noch einmal in der Woche Soße auf das T-shirt kleckern dürfen, weil die Wachmaschine nur Freitag Nacht laufen darf. Da hab ich ja gelacht. Da wird wie verrückt mit der Wattzahl von Glühbirnen gerechnet, um etwas Strom zu sparen, und dann gehen die Kinder zig-mal am Wochenende bei 0 Grad Außentemperatur rein und raus, da ist alleine durch das Nachführen von Wärmeenergie im Haus die ganze Energiesparmaßnahme für die Katz.
Ich sage nicht, dass Batterien als Stromspeicher sich überhaupt nicht rechnen. Aber massentauglich und vor allem als Nachrüstlösung ist ein solches Speicherkonzept keinesfalls. Und Solarteure verdienen halt gut an einem Stromspeicher, deshalb wird er angepriesen. hinstellen, anschließen, fertig. Kaum Arbeit, aber super Marge.
Wie du schon sagst, ich sehe in der Speichung von Energie in Batterien viele Nachteile, die man schon vom Elektroauto her kennt. (Ladezeiten, Ladezyklen, Verluste durch hoch - runter Transformation, Lebensdauer der Batterien, Umweltverträglichkeit und Rohstoffgewinnung, Recycling, Verluste beim Wirkungsgrad, hohe Investitionskosten, nur um mal ein paar offensichtliche zu nennen). Hier muss die Batterie noch viel leistungsfähiger werden, bevor man hier von einer echten Alternative reden kann. Ohne Quantensprung in der Batterietechnik wird das nix.
Aber (und genau aus diesen Gründen) zurück zum Thema H2: H2 ist als Brücke zwischen Stromerzeugung aus Wind / Solar und dem Endverbraucher eine viel verprechendere weil praktikablere Alternative als Batterien und flexibler. Vor allem mit der Einspeisung ins Gasnetz kann man bei Windstrom Überproduktion einfach mehr Wasserstoff produzieren, und wenn die Tanks voll sind, wird eben in Gasnetz abgeleitet.
auf dem Dach 5KW und einen Stromspeicher mit 6,4 KW, der alleine 7000 Euro gekostet hat. Es hilft schon etwas zu sparen, da man für das Einspeisen ins Netz fast gar nichts bekommt und einen kleinen Puffer hat. Außerdem produziert man viel Strom im Sommer, den man nicht braucht und viel zu wenig im Winter. Hab auch eine Luft-Wärmepumpe für die Fußbodenheizung und die Warmwasserbereitstellung.
Da wäre es natürlich ideal, den überschüssigen Strom durch Elektrolyse in Wasserstoff zu verwandeln, diesen zu speichern um ihn über Brennstoffzellen wieder in Strom zu verwandeln, wenn man ihn braucht. Man könnte sogar mehrere Häuser auf diese Weise koppeln.
Es existieren aber dazu noch keine bezahlbaren Lösungen.
Was sich allein in diesem Segment für Chancen auftun ist gigantisch.
Akkus werden aber von Jahr zu Jahr besser. Denk mal 15 Jahre zurück... Wasserstoff kann aber auch eine sehr gute Option werden... Gibt's da nicht die proton Power, die da schon am werkln sind?