Aus meiner Erfahrung würde ich vermuten, dass Lidl tatsächlich nicht bereit war, sich in irgend einer Art und Weise anzupassen. "Das haben wir schon immer so gemacht" dürfte dort groß geschrieben werden.
Auf jeden Fall dürfte der nun beschrittene Weg nicht der sinnvollste sein.
Ich persönlich bin nun gespannt, wie sich die Software in Österreich, Irland und den USA bewährt.
In einem Interview sagte Frank Thelen bezüglich seines Investment bei ankerkraut und lizza das er sich für die Kommunikation mit dem Einzelhandel ein Fax kaufen musste weil das dort noch eines der gängigsten Kommunikationsmittel ist, was ich tatsächlich nur bestätigen kann aus meiner Praxis.
Das kann ich nach 22 Jahren Einzelhandel nur bestätigen. Für einen Normalsterblichen nicht annähernd nachvollziehbar, wie hier selbst in obersten Führungsetagen gedacht, geplant und gearbeitet wird. Flexibel wie eine Eisenstange
KPS veröffentlicht Bericht über das dritte Quartal 2017/2018
Unterföhring/München, 10. August 2018 - Die KPS AG (WKN: A1A6V4 / ISIN: DE000A1A6V48), Europas führende Unternehmensberatung für Business-Transformation und Prozessoptimierung, konnte im dritten Quartal 2017/2018 ihren Umsatz um 5,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 39,7 Mio. Euro auf 41,9 Mio. Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank aufgrund von M&A-bedingten Abschreibungen sowie gestiegenen Personalkosten auf 4,6 Mio. Euro gegenüber 5,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, was einer EBIT-Marge von 10,9% entspricht (Q3 2016/2017: 14,8%). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug 5,7 Mio. Euro gegenüber 6,2 Mio. Euro im dritten Quartal 2016/2017.
§
§ Das Umsatzwachstum ist maßgeblich auf gestiegene Umsätze aus den seit Jahresbeginn neu gewonnenen Transformationsprojekten zurückzuführen. Auch sind positive Effekte aus den getätigten Zukäufen zu verzeichnen, was den Vorstand in der Strategie der Internationalisierung nachhaltig bestätigt. Die positiven Effekte aus den angelaufenen neuen Projekten spiegeln sich besonders bei der EBITDA-Marge wider, welche die Abschreibungseffekte im Zusammenhang mit den Zukäufen nicht berücksichtigt. Die EBITDA-Marge von 13,6% im dritten Quartal hat sich gegenüber dem Halbjahresergebnis (10,6%) deutlich verbessert, was die gesteigerte Profitabilität des operativen Geschäfts der KPS aufzeigt und die positive Entwicklung der Zukäufe unterstreicht. Zudem erhielt die KPS AG auch in den vergangenen Monaten wieder einige begehrte Auszeichnungen: Das Wirtschaftsmagazin brand eins zeichnete gemeinsam mit dem Statistikportal statista sowohl KPS, als auch die Tochter Infront Consulting zum wiederholten Male als Beste Berater in mehreren Kategorien aus. Auch 2018 gelang der Sprung unter die Top 10 der deutschen Managementberatungen mit Platz 6 für KPS in der Liste des Marktforschungsunternehmens Lünendonk. Erst Ende Juni kürte der Wettbewerb TOP 100 erneut die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands. Zu diesen Innovationsführern zählt in diesem Jahr ebenfalls die KPS AG. Von KPS entwickelte Software-Lösungen schafften es in die besten Apps der Initiative Mittelstand. Auch in den jährlich publizierten Rankings der Internet- und E-Commerce-Agenturen steigt KPS weiter kontinuierlich nach oben
§ "Die Ergebnisse des dritten Quartals zeigen, dass wir uns im Bereich unserer Planung befinden und unsere strategischen Bemühungen beginnen, sich auszuzahlen. Während die im Zusammenhang mit den Zukäufen gewonnenen Projekte ihre Umsatzbeiträge steigern, arbeiten wir natürlich weiterhin am Integrationsprozess, was das Ergebnis belastet. Mit Blick auf die EBITDA-Marge sehen wir aber, dass wir mittelfristig wieder in die Profitabilitätsbereiche der vergangenen Jahre vordringen können. Auf der einen Seite sind wir durch unsere internationale Expansion breiter aufgestellt und auf der anderen Seite haben wir durch die Akquise mehrerer zusätzlicher Projekte die Umsatzkonzentration bei einzelnen Kunden reduziert. Zusammengefasst sehen wir uns mit dieser profitablen Struktur und dem gesenkten Risiko gut für die weitere Entwicklung aufgestellt. Darüber hinaus verfügen wir mit unseren Entwicklungen im Bereich der Beratungsindustrialisierung über die Möglichkeit, attraktive Leistungen mit sinkender Kostenbasis zu erbringen", so Leonardo Musso, Vorstand der KPS AG.
§ Vorstand und Management der KPS AG bestätigen die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2017/2018 von 160-170 Mio. Euro und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 16-20 Mio. Euro. Darin enthalten sind die Umsatzbeiträge der am 2. Oktober 2017 erworbenen ICE Consultants Europe SL, Barcelona, Spanien und der zum Jahresbeginn 2018 erworbenen Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg, Deutschland, sowie der Envoy Digital Limited, London, Großbritannien. Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG sehen die strategische Ausrichtung auch durch die Ergebnisse des dritten Quartals 2017/2018 bestätigt
Die ausführliche Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2017/2018 steht ab sofort unter www.kps.com zum Download zur Verfügung.
Das freut die Fonds, die einerseits bereits die Trendwende ausmachen können, andererseits noch günstiger an die Aktien der Großaktionäre kommen (geplante Umplatzierung).
Ich persönlich denke, dass es bei KPS noch ein Jahr Zeit für die Integration der neuen Leute braucht, wobei die Ergebnisse nach und nach besser werden sollten.
Positiv sehe ich zudem die breitere Aufstellung am Markt. Der Wegfall des Lidl-Auftrags war ja schon ein Schlag ins Kontor, der sich dann so schnell nicht wiederholen sollte.
Ich sehe es so, wie du vermutest. Ich hatte (glücklicherweise?) noch vor den Zahlen verkauft. Mir ging der Anstieg zu flott. Vom Hocker haben mich die Zahlen nicht gehauen, daher warte ich erst mal ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir im September noch mal die 8 vor dem Komma sehen. Auf dem aktuellen Niveau ist KPS für mich kein "Must-have" mehr. :)
Small Caps. Z. B. geht ein Insti raus und ein anderer kauft. Das kann man außerhalb machen (oft bei großen unternehmen oder hier über xetra. Zudem darf man die Trader nicht vergessen welche nach einem Anstieg von 7 auf 10 einfach auch SL gesetzt haben um Gewinne mitzunehmen.
Ich denke, du wirst noch weitere Gelegenheiten bekommen. Irgendwie erinnert das Chartbild an Dez.2017/Jan.2018. Ich denke nicht, dass die 9 Euro halten...
wieso sollte der Zug mit Volldampf voraus starten? Bleiben wir realistisch. Den Boden haben wir womöglich jetzt gesehen, an Kurse unter 8 EUR glaube ich nicht mehr. 2018 ist und bleibt ein Übergangsjahr, danach könnten wir alte Höhen anpeilen.