Zunächst setzte der DAX seine Erholung gestern im frühen Handel fort und stieg sogar noch über den Widerstand bei 24.266 Punkten. Allerdings stoppte der Aufwärtsschub noch vor der Hürde bei 24.400 Punkten und ging nahtlos in den nächsten überdimensionalen Abverkauf über. Diese Verkaufswelle drückte den Index unter die Unterstützungen bei 23.923 und 23.853 Punkten und neutralisierte damit die Erholung seit Dienstag.
Charttechnischer Ausblick
Vorbörslich kündigt sich eine stabile Eröffnung im Bereich von 23.970 Punkten an. Diese sollte aber nicht über den angeschlagenen Zustand des Index hinwegtäuschen. Nur ein schneller Anstieg über 24.130 Punkte in Richtung 24.266 Punkte könnte den DAX vor einem Einbruch auf das bisherige Tief bei 23.601 Punkten bewahren. Die Dynamik der gestrigen Verkaufswelle spricht dennoch nicht für ein schnelles Ende des Abwärtstrends. Dieses Ende könnte erst mit einem Doppelboden bei 23.601 Punkten gelingen. Allerdings stünde schon darunter ein Abverkauf bis 23.476 Punkte und weiter bis 23.284 Punkte an."
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Den Widerstandsbereich aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.175 Punkten), der Nackenlinie des jüngsten Doppeltops (24.266 Punkte) sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom 3. März (24.367 zu 24.577 Punkte) haben wir nicht umsonst als charttechnische „Schlüsselzone“ bezeichnet. Die gestrige Kursentwicklung bestätigt mit dem markanten Docht und der letztlich schwachen Tendenz der jüngsten Tageskerze den Widerstandscharakter der angeführten Zone lehrbuchmäßig. Mit anderen Worten: Der DAX® hat an dieser Stelle ein dickes Brett zu bohren. Erst oberhalb der angeführten Hürden können Anlegerinnen und Anleger von einer Rückkehr zur Normalität ausgehen. Dass es den deutschen Standardwerten schwerer als den US-Pendants fällt, zur Normalität zurückzukehren, signalisieren auch die langfristigen Indikatoren. Hier haben die jüngsten Kursturbulenzen zu Ausstiegssignalen beim MACD und RSI auf Monatsbasis geführt. Bei dem Trendfolger kommt es auf historisch hohem Niveau zu einem negativen Schnittmuster, während der Oszillator nach mehr als 15 Monaten seinen oberen Extrembereich nach unten verlassen hat. Beide Indikatorensignale sind bemerkenswert und stellen eine langfristige Hypothek dar."
In den vergangenen Tagen fiel der Goldpreis in einer steilen Verkaufswelle ausgehend von der Widerstandsmarke bei 5.420 USD wieder unter den Support bei 5.098 USD und die dort verlaufenden Aufwärtstrendlinien. Mit diesem kurzfristigen Verkaufssignal endete die Anfang Februar bei 4.399 USD gestartete Erholungsphase vorerst. Seit Mitte der Woche versuchen die Bullen, den Support bei 5.098 USD zu verteidigen und in dieser Zone eine Erholung zu starten. Bisher kamen sie über einen Anstieg auf 5.206 USD aber nicht hinaus.
Charttechnischer Ausblick
Der Goldpreis hängt an der Unterseite der früheren Aufwärtstrendlinie und könnte schon bei Abgaben unter 5.090 USD wieder erheblich unter Druck geraten. Eine zweite Erholungsphase bis 5.180 USD würde daran wenig ändern und erst ein Sprung über 5.240 USD könnte eine stärkere Gegenbewegung initiieren. Dagegen stünde unter 5.090 USD ein Einbruch bis 4.930 USD an, der sich zügig bis an die wichtige Unterstützung bei 4.840 USD ausweiten dürfte. Dort könnte die Käuferseite eine weitere Erholung starten. Bliebe diese aus, wäre das nächste Verkaufssignal mit einem ersten Ziel bei 4.642 USD aktiviert.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Mini Daily: Silber
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts
Widerstände (Intraday):
86,32 + 91,32 + 95,86
Unterstützungen (Intraday):
81,30 + 77,88 + 71,91
Realtime Indikation:
84,37
Schlusskurs:
82,12
Rückblick
Silber tendiert um die 84,00-USD-Marke seitwärts und könnte bereits bei Kursen unter 80,00 USD bis 77,88 USD und 71,91 USD fallen. Erst ein Anstieg über 86,32 USD könnte hier für etwas Stabilität sorgen."
Erstmal bedanke ich mich beim Dax für 37 Gewinnpunkte auf der Shortseite. Die Entscheidung den Daxshort vorzeitig zum eigentlichen TP wieder händisch zu verkaufen, beruhte auf das vorbörsliche ansteigende Momentum. Mal schauen, ob es nach Xetra-Eröffnung noch einen guten Shorteinstieg gibt.
Trotzdem sind noch 19 Gewinnpunkte auf der Shortseite übrig geblieben. Bislang also insgesamt 56 Gewinnpunkte. Das reicht eigentlich schon. In dieser Tradingwoche habe ich bereits ein Monatsziel eingetütet. Die Kohle muss nun in Dividendenaktien rein, damit der Tradingschweiß in zukünftiges Brot umgewandelt wird. :o)
Im 15er ist der Dax am oBB nach unten hin abgeprallt. Im 10er hat der Dax das oBB noch nicht ganz erreicht, so dass der Dax auf der Longseite noch ein wenig Luft hätte. Mal guggen, was die Daxzicke noch heute vor hat.
Das war es dann für heute für mich. Keine Ahnung, was sich bei den NFP-Zahlen tun wird und danach kommen schon die Amis. Ich verlasse nun gleich die Börse und widme mich lieber der Sonne. Poste nur noch kurz das Fehlende. Wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende und noch erfolgreiche Trades mit dem gewissen Quäntchen Glück beim Stopp-Loss (SL).
Datum: 05.03.2026; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
Der DAX dehnte gestern im frühen Handel seine Erholungsbewegung bis auf ein 3-Tages-Hoch bei 24.367 Punkten aus, bevor sich die Bären zurückmeldeten. Sie drückten die Notierung bis auf ein in der letzten Stunde verbuchtes 2-Tages-Tief bei 23.755 Punkten.
Nächste Unterstützungen:
23.601-23.646
23.548
23.492
Nächste Widerstände:
24.110-24.361
24.504
24.577
Die kurzfristige Trendindikation bleibt bearish. Der Index verletzte zudem per Tagesschluss seine längerfristig bedeutsamen gleitenden Durchschnittslinien der vergangenen 200 und 250 Tage. Ein bearishes Anschlusssignal entstünde unterhalb des nächsten Supportbereiches 23.601-23.646 Punkte. Dann würden mögliche nächste Auffangbereiche bei 23.548 Punkten, 23.492 Punkten und 23.397/23.433 Punkten in den Blick rücken. Für den plausiblen Fall einer technischen Erholungsbewegung im heutigen Handel würde sich der Fokus auf die breite nächste Widerstandszone bei 24.110-24.361 Punkten richten. Deren Überwindung würde eine zweite impulsive Erholungswelle mit Zielrichtung 24.504 Punkte und 24.577 Punkte indizieren. Deutlicher aufhellen würde sich die kurzfristige Ausgangslage erst über 24.715-24.898 Punkte. "