Das Tolle an Immo-Aktien ist, dass man da keinen Stress mit Mietern hat, sich um keine Instandhaltungen kümmern muss etc. Das wird alles professionell erledigt vom Unternehmen, und das bedingt durch die Größe und die Skaleneffekte wesentlich effizienter als man es selbst kann. Noch dazu kennt sich das Unternehmen wesentlich besser mit den rechtlichen Gegebenheiten aus. Und zu guter Letzt wird die Dividende im Gegensatz zu den Mieteinahmen steuerlich mit 25% zzgl. Soli deutlich geringer besteuert als die Mieteinnahmen mit bis zu 42% zzgl. Soli.
Du hast recht, die Auszahlung der Dividende bzw. die Aktiendividende ist zum Zeitpunkt der Auszahlung bzw. der Einbuchung steuerfrei. Steuerlich kommt das Ganze erst dann zum Tragen, wenn man die Aktien dann irgendwann mal verkauft. Weil die Dividende steuerlich so behandelt wird, als wäre der Einstandskurs entsprechend geringer gewesen. Aber im Prinzip ist das eine gute Sache, denn dadurch bekommt man für umsonst Steuerstundung. Und wenn man nie verkauft, zahlt man auch nie die Steuer :-)
Frage: Warum ist es eigentlich so, dass die Dividende bei Vonovia bei der Auszahlung der Dividende nicht versteuert wird? (Bei der Telekom ist das ja auch so....) Normalerweise wird ja immer gleich auf den Gewinn die Kapitalertragssteuer abgeführt.
Wie ist das eigentlich, wenn ich ein Depot in AT unterhalte aber Loco Frankfurt? Da gilt die Steuerfreiheit dann nicht mehr?!? Bin nämlich erst bei Ex Tag Dividendenabschlag eingestiegen, deshalb frage ich.
hab mich entschlossen, Vonovia-Aktien nicht zu kaufen.
Aus meiner Sicht ist das ein hoch unethisches Unternehmen, welches nur auf Profite auf Kosten von Mietern aus ist.
Die Mehrfamilienhäuser auf der anderen Straßenseite bei mir zuhause werden gerade von Vonovia luxussaniert. Einfache, aber gepflegte Mietwohnungen in Innenstadt-Randlage, Baujahr ungefähr Anfang der 50er Jahre. Offenbar wurde der ganze Block von Vonovia aufgekauft von den ehemaligen Eigentümern, und Vonovia macht dort jetzt eine Komplett-Fassadensanierung mit neuen Fenstern und komplett neu gebauten Balkonen sowie mit neuen Bädern und Küchen.
So weit, so gewöhnlich. Aber den Mietern wurde zum einen gesagt, sie sollen trotz der Hitze Fenster und Türen geschlossen halten damit kein Staub eindringt, und es wurde manchen schon eine Mieterhöhung von über 300 Euro in Aussicht gestellt. Das erzählte mir jedenfalls ein Mieter, der dort schon seit 17 Jahren in einer Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung mit seiner Frau wohnte aber der jetzt mit Sack und Pack ausgezogen ist weil er die Geschäftspraktiken von Vonovia nicht mitmachen will. Als er sagte, er könne als Vorruheständler nicht mal eben so 300 Euro mehr Miete zahlen, verwies man so quasi darauf, dass er ein Sonderkündigungsrecht habe und dass man in Zukunft eh vor allem auf Mieter setzt, für die so eine hohe Miete eben kein Problem ist.
Und die ganzen Familien mit Kindern die in den Häusern wohnen sind auch nicht begeistert. Einige überlegen wohl schon, sich zu einer Interessengemeinschaft zusammenzutun.
Ein gutes Haar lässt jedenfalls niemand an Vonovia.
Und ich spekuliere jetzt ganz einfach mal, dass das kein Einzelfall ist. Sollte sich dies weiter fortsetzen und der Sturm der Entrüstung gegen Vonovia immer größer werden, dann wird nicht nur der Aktienkurs von Vonovia darunter leiden. Sondern der gesamte Ruf des Unternehmens an sich. Als Aktionär hat man dann die Katze im Sack im Depot, und darauf kann ich gern verzichten.
Noch dazu dürfte die Party in der Immobilienbranche ohnehin langsam vorbei sein. Die Zuwachsraten der vergangenen Jahre dürfte man jedenfalls nicht mehr toppen können.
Angebot und Nachfrage. Beschwere dich lieber bei der Stadt, die kein Bauland freigeben will. Oder deine Freunde müssen ihren Pass wegwerfen. Dann können die hier schick wohnen. Und ganz umsonst am rande Düsseldorfs. https://rp-online.de/nrw/staedte/willich/...-sind-fertig_aid-23475463
Das schöne an Vonovia ist, dass die Kunden z.B. in Berlin gar keine große Wahl haben, das Produkt (Wohnung mieten) nicht mehr zu kaufen, egal wie der Ruf sein sollte. Ich war damals auch Gagfah Aktionär und kenne deren Geschäft gut. Das einzige Negative was ich sehe, dass irgendwelche Politiker sich an der Vonovia versuchen zu profilieren, indem sie mit der Mietpreisbremse oder sonstigen Klagen drohen. Damals sollte Gagfah auch über eine Milliarde an die Satdt Dresden zahlen wegen zu hohen Mieten... tja.. daraus wurde am Ende ein billiger Vergleich. Es gibt noch einen interessanten Artikel im Spiegel zu dem Nebenkosten:
Was mir da aufgefllen ist, dass Deloitte geprüft und entlasstet hat... dass kenne ich doch noch von einer anderen Firma (SNH) bei der die geprüft und entlasstet haben :)
Das schöne an Vonovia ist, dass die Kunden z.B. in Berlin gar keine große Wahl haben, das Produkt (Wohnung mieten) nicht mehr zu kaufen, egal wie der Ruf sein sollte.
Das findest du schön? Um Gottes Willen.
Hier gehts nicht darum, sich zwischen zwei Sorten Brotaufstrich zu entscheiden. Eine Wohnung ist kein Konsumartikel, sondern der Lebensmittelpunkt eines Menschen.
Und ich erlebe hier 1:1 mit, wie Vonovia mit Mietern umspringt. Und ich kann sowas nicht unterstützen.
Sowas kommt einem natürlich nicht in den Sinn, wenn man zuhause am Computer nur den Aktienkurs betrachtet.
Hier habe ich mal einen kleinen Vergleich mit Vonovia vorbereitet. Gewinne sind sehr schwer zu Vergleichen weil fast alles von der jährlichen Immobilenneubewertung abhängt. Im Diagramm kann man die Eigenkapitalquote schön vergleichen und das Umsatzwachstum.
Ich denke das Problem sind Hausverwaltungen allgemein. Ich habe z.b. eine selbsgenutzte Immobilie, die von einem externen Verwalter betreut wird und bin genauso unzufrieden mit denen wie zuvor als ich noch zur Miete gewohnt habe, aber leider will die Mehrheit den Verwalter behalten von daher muss ich es fressen.
Die Fragen an dich als Vonovia-Mieter:
Wie ist der Zustand der Wohnung? Wie wird mit Mängeln umgegangen? Wie ist die Reaktion bei Fragen an die Verwaltung? Wie ist der Preis im Vergleich zu anderen Anbietern?
Wenn alle Punkte negativ sind, warum wechselst du nicht die Wohnung?
Du musst sowas nicht unterstützen, aber dann bist du hier im Forum leider falsch. Ich möchte mit Vonovia Geld verdienen und es ist mir auch nicht egal, ob hier ein Betrug bei den Nebenkosten stattfindet, denn falls dem so sein sollte, dann werde auch ich als Aktionär bluten, in dem Vonovia ggf. Strafen zahlen muss und weniger Gewinne macht, der Kurs fällt whatever...
Meine Devise ist: Zufriedene und treue Kunden = gute Gewinne für Aktionäre.
Aber mal ehrlich, kennst du einen Mieter (egal bei welcher Verwaltung) der zufrieden ist mit seinem Vermieter?
Vonovia ist nunmal keine Heilsarmee sondern ein gewinnorientierter Großkonzern, welcher von großen Instis besessen und beherrscht wird. Zweitens habe ich meine Kindheit am Land in einem großen Haus und Grund verbracht. Meine Eltern hatten immer Zoff mit einem Nachbarn. Hausfrieden bis heute gestört. Bin dann ins Städtische als Mieter. Die Miete zog recht schnell an also rein in eine damals noch günstige Eigentumswohnung. Eigentümerversammlung mit teils hitzigen Debatten. Große Hausverwaltung gekündigt. Neue ist eine Einpersonenverwaltung. Bin echt froh als Wohnungseigentümer in Gegensatz zum Hauseigentümer recht schnell reißaus nehmen zu können. So viel zu mein Haus meine Regeln. Manchmal wär mir ein fettes Riesendepot mit ordentlichen Divis echt lieber und würde nur mehr in Hotelzimmern und aus Koffern heraus hausen.
"Die Barabfindung für die auszuschließenden Buwog-Anteilseigner sei mit 29,05 Euro je Aktie festgesetzt worden, teilte Buwog am Sonntag mit. Am Freitag hatten die Buwog-Titel bei 29,04 Euro geschlossen. Die im Dax notierte Vonovia hält bereits 90,7 Prozent am Grundkapital der Buwog."