Ein Absturz auf 42 ist für VNA nur ein Buchwert-Verlust. Das interessiert langfristig wenig. Man hat sich damit abgefunden, 18-19 Mrd zu zahlen. Wenn es nach Aktienkurs und Buchwert dann 15% weniger Wert ist, ist das (langfristig) egal. Nach Übernahme zählt der Immoblienbestand, nicht wieviel man dafür bezahlt hat. Das hat dann eher Auswirkungen (die davon natürlich nicht völlig entkoppelt sind) auf Kapitalerhöhungen, Bonität bei Banken usw, weil man etwas schwerer heben muss. Aber mit einem ROI von 15 Jahren kann derzeit am Markt keiner mehr rechnen, dafür ist zu viel Geld drin und der Kampf um Kapital nicht mehr hart genug.
Ein Verkauf der Anteile muss nicht unbedingt ein Verlust sein, man hatte ja schon 18% der Anteile zu einem tieferen Kurs. Und wenn man über Jahre reduziert, was vlt auch gar nicht anders möglich ist, um sich nicht einem Vorwurf der Marktmanipulation auszusetzen, könnt das gediegen abgehen.
Vonovia hat nach deutlichen Gewinnsteigerungen im zweiten Quartal und ersten Halbjahr die operativen Gewinnprognosen für das Gesamtjahr angehoben. 06.08.2021
"Für das erneute Übernahmeangebot an die Aktionäre der Deutsche Wohnen hatte Vonovia am Donnerstag grünes Licht von der Finanzaufsicht Bafin bekommen. Vonovia will in dem neuen Angebot den Übernahmepreis um einen Euro auf 53 Euro je Aktie aufstocken. Ein weiteres Angebot werde es nicht geben, sagte Buch" https://www.ariva.de/news/...a-chef-wohnungsfirmen-sind-keine-9699542
- Recht hat er. Ob es wirklich nie mehr ein weiteres Angebot geben wird, wird sich zeigen. Aber im nächsten Jahr sicher nicht. Jetzt sollen die mal abwägen, ob sie die DWN Aktien noch ein Jahr halten wollen, selbt wenn die in der Zeit noch auf den angeblich fairen Wert von 60 steigen werden. Da macht man mit nem Immobilienfond ähnliche Kursgewinne und hat nicht so ein Risiko.
Ist ja eigentlich nichts mehr offen ... Die Bedingungen sind bis auf dem Preis unverändert. Der Preis ist bekannt. Die Bafin hat schon vor über einer Woche das OK gegeben.