Bei einem Zinsanstieg kann es durchaus zu einer Neubewertung der Immobilien kommen. Das würde allerdings zu einem, über Jahre steuerlich geltend zu machendem Buch-Verlust führen, der sich im Ergebnis evtl. sogar positiv auswirken kann. Das kommt übrigens auch in anderen Unternehmen vor. Das hat es z.B. bei der Telekom auch schon gegeben, wie geschundene Anleger Dir erzählen können ;-) Davon abgesehen gibt es für nahezu jede Immobilie mehrere "Sachverständigengutachten", je nachdem, wozu es benutzt werden soll. Zur Kreditaufnahme werden die Hohen benutzt, bei der Versteuerungsfrage die anderen ....
McDonalds hat gigantisches Immobilienvermögen das nicht aktualisiert wird. Würde der Wert heute neu festgesetzt würden fettte Steuern fällig und der Wert würde sich vermutlich verdoppeln ! Mc Donald ist ein Unternehmen mit weltweiten Immobilien. Die Filialen gehören McDonalds und der Pächter mietet.
Bitte rechtfertige doch deine Arroganz, indem du deinen Standpunkt erläuterst.
In der Tat wird hier ein wichtiger Punkt angesprochen, der sich m.E. grundsätzlich bei denjenigen ergibt, die noch eine Gewinnermittlung nach den HGB-Prinzipen im Kopf haben.
Zwischenzeitlich erfolgt die Gewinnermittlung nach den Grundsätzen der IFRS und eine gewisse Skepsis ist angebracht. Denn insbesondere das Instrument des Impairments (alle Anlagegüter werden dahin überprüft, ob sie in angemessener Relation zum Ergebnis stehen) ist ein sehr diskussionswürdiges.
Wenn du dich also mit der Bewertungspraxis von Vonovia wohl fühlst, dann beziehe dich bitte darauf und erläutere deinen Standpunkt entsprechend, damit bringst du hier auch das Forum weiter und wir werden alle etwas schlauer.
sind wir darin einig, dass die ausgewiesenen Gewinne zu rund 80% aus Bewertungen stammen? Was passiert da? Jedes Jahr werden die Immobilien von Gutachtern bewertet. Da die Immobilienblase seit Jahren aufgepumpt wird, kommen da immer höhere Werte raus. Auftraggeber ist ja schließlich Vonovia. Wer zahlt bestimmt. In HGB wären diese Wertsteigerungen bestenfalls stille Reserven. In IFRS wird ein solcher Bewertungsgewinn aber sofort durch die GuV gezogen und damit verfrühstückt. Wenn die Immobilienbewertungen irgendwann nicht weiter steigen, fehlen diese Bewertungsgewinne bei Vonovia. Und das kann jederzeit passieren. Wenn die Bewertungen irgendwann wieder sinken, führt die jährliche Bewertung dann sogar zu Verlusten. Daher ist es wichtig herauszufinden, was Vonovia operativ, d.h. ohne Bewertungsgewinne oder andere IFRS Effekte wirklich in Cash verdient. Denn dieser Gewinn ist nachhaltig und auch unabhängig von der Immobilienblase. Und nur einen solchen echten Cashgewinn sollte man m.E. ausschütten. Wenn man nicht in Cash verdiente Bewertungsgewinne als Cash Divi ausschüttet, kann man das nur durch Schulden finanzieren. Und das ist gefährlich.
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Vonovia (Vonovia Aktie) von 46,90 auf 47,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Durch ihre Investitionen in das eigene Portfolio setzte die Immobiliengesellschaft auf die richtige Strategie, schrieb Analyst Thomas Martin in einer Studie vom Donnerstag. Sie steigere damit ihren Umsatz, zudem ziehe durch die Neubewertung der Buchwert der Gesellschaft an. Dieses Potenzial habe der Markt aber noch nicht erkannt. Er lobte zudem, dass Vonovia auf dem Weg sei, einen Free-Cash-Flow von einer Milliarde Euro zu generieren./tav/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/
Die Cashflows der Gruppe stellten sich wie folgt dar:
(XLS:) Download Darstellung der Kapitalflussrechnung in Mio. €
2016
2015
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit
828,9
689,8 Cashflow aus der Investitionstätigkeit
416,4
-3.239,8 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
-2.812,4
4.093,1 Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
-1.567,1
1.543,1 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Periodenanfang
3.107,9
1.564,8 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Periodenende
1.540,8
3.107,9 Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ist von 689,8 Mio. € in 2015 auf 828,9 Mio. € in 2016 angestiegen. Die Erhöhung um 139,1 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Verbesserung des operativen Ergebnisses EBITDA IFRS zurückzuführen und resultiert insbesondere aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen durch die vollumfängliche Einbeziehung der akquirierten Portfolios der GAGFAH und SÜDEWO. Im Vorjahr war GAGFAH nur mit dem Beitrag der Monate März bis Dezember und SÜDEWO mit dem Beitrag der Monate Juli bis Dezember enthalten. Gegenläufig wirkte sich die Veränderung des Nettoumlaufvermögens aus, die um rund 115 Mio. € unter dem Wert des Vergleichszeitraums von 2015 liegt.
Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 416,4 Mio. € ist im Wesentlichen geprägt durch Einzahlungen aus der Veräußerung von Immobilien in Höhe von 1.418,5 Mio. €. Maßgeblich für diesen Anstieg war die deutliche Steigerung der Verkäufe auf 26.631 Einheiten im Geschäftsjahr 2016. Gegenläufig wirkten sich Auszahlungen für den Erwerb von Aktien an der Deutsche Wohnen AG in Höhe von 393,3 Mio. € sowie Auszahlungen für Modernisierungsleistungen an den Investment Properties in Höhe von 548,8 Mio. €.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zeigt im Geschäftsjahr 2016 einen Auszahlungssaldo in Höhe von 2.812,4 Mio. € im Vergleich
im Verhältnis zu meinen Daimler Aktien hat Vonovia besser abgeschnitten, trotz vergleichbarer Kaufsumme. Hab nicht vor zu verkaufen. Mit steigenden Kursen wird auch die Dividende weiter steigen und mein Investment bringt stetig bessere Rendite. Bei Schwächephasen unter 34 würde ich derzeit sogar wieder zukaufen. Hab EK von 29,50
ich bin relativ neu im aktiengeschäft und ca. seit 3-4 Monaten bei Vonovia drin.
Meine Frage:
Durch die Ausgabe der neuen Aktien am 21.06.17 wird ja die Gesamtsumme der Aktien deutlich erhöht. Meinem Verständnis nach müsste der Kurs dann auch leicht runter gehen oder irre ich mich da? Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch.
Der Frankfurter Oberbürgermeister hat es dank der Initiative einiger Mieter erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Mal sehen wie lange es dauert, bis weitere Politiker, Baubehörden, Gesundheitsämter & Institutionen die Problematik mit Vonovia bemerken.